Pfarre Kalksburg


Wappen04

Aussenansicht

Wappen neu

Kalksburgwappen

Von außen scheint die Kirche sehr einfach. Der nach Osten gerichtete Bau zeigt sich als Folge aneinandergereihter Kuben, die so aufeinander stoßen, dass Turm, Hauptschiff und Chorraum teilweise ineinander geschachtelt erscheinen.

Schon von der aus 26 Sandsteinstufen bestehenden Stiege ist über dem Hauptportal das Wappen von Kalksburg und darüber der Heilige Petrus zu erkennen.

Zwischen dem Gesims und dem Türstock befindet sich auf rotem Marmor eine Tafel mit folgender Inschrift : „SOLI DEO TER OPTIMO MAXIMO SUB PATROCINIO S. PETRI AD VINCULA DICATUM. ANNO MDCCCI“ (Allein dem allerbesten und größten Gott wird diese Kirche unter dem Patronat des Petrus in Ketten 1801 geweiht).

Das Kreuz auf dem Kirchenturm unterscheidet sich durch drei verschieden lange Querbalken von den Kreuzen anderer Kirchen. Es ist das Papstkreuz.

Innenansicht

Fresko

Die in klassizistischem Stil gehaltene Innenausstattung sowie die bedeutenden Deckenfresken des Südtiroler Malers Joseph Keller machen diese Kirche zu einem kleinen Schmuckstück. Nicht umsonst schrieb Franz Gaheis in seinen „Wanderungen und Spazierfahrten in die Gegend um Wien“ (Bd. VI, 2.Auflage, Wien 1804): „Unbeschreiblich ist der feierliche Eindruck, welcher der Anblick dieser in ganz Österreich, vielleicht in ganz Europa schönsten Dorfkirche, gewährt.“

Der dominierende Teil des Hauptfreskos zeigt das „Jüngste Gericht“. In der Kuppel des Altarraumes wird das „Letzte Abendmahl“ im klassizistischen Stil mit barocken Elementen dargestellt und über dem Chor bzw. der Orgel die „Schöpfung“.

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Der Hochaltar besteht – wie auch Volksaltar, Ambo und Taufbrunnen – aus echtem Marmor. Zwei betende weiße Engel begrenzen den Altartisch. Der Tabernakel ist im Stil eines klassischen Tempels gestaltet. Das vergoldete Relief an der Tabernakeltür stellt die Prüfung Abrahams dar, der seinen einzigen Sohn Isaak opfern sollte (vgl. Gen 22).

 

Innenansicht der Kirche

Das künstlerisch wohl bedeutendste Gemälde lädt die Kirchen- und Gottesdienstbesucher in der österlichen Bußzeit zur Besinnung ein. Es ist die seltene Darstellung „Christus in Fesseln“ des berühmten Barockmalers Paul Troger (1698-1762).

Die Statue „Unserer Lieben Frau von Klein-Mariazell“ über dem Altar erinnert daran, dass unser Gotteshaus auch als Wallfahrtskirche „Klein Maria-Zell“ das Ziel vieler Besucher war. Franz Edler von Mack ließ in Mariazell eine Kopie der Gnadenmutter weihen. Diese wurde zum Andenken an eine Reise nach Mariazell, die Mack mit 73 Jahren, also 1803 machte, in die Kirche gebracht. Im Strahlenkranz ist folgender Schriftzug zu lesen: “Du Zuflucht der Sünder”.

Auf der Kanzel ist der Bibelvers „Wer aus Gott ist, der höret Gottes Wort“ (Joh 8, 47) zu lesen. Die drei vergoldeten Reliefs stellen biblische Belehrungsszenen dar.

In früheren Zeiten hing im Altarraum das jetzt an der rechten Seite angebrachte Kreuz des Südtiroler Malers und Bildhauers Josef Bachlechner (1871 – 1923).

Die Orgel, die zu den schönsten historischen Orgeln Österreichs gehört, wurde 1801 von Anton Pfliegler gebaut. Die Orgelempore wie auch die Oratorien sind aus Kunstmarmor.

Der Taufbrunnen, eine Stiftung des Franz Edler von Mack aus dem Jahr 1783, befand sich bereits in der alten Kirche. Ein ähnlicher Taufbrunnen steht in der Bergkirche Rodaun – ebenfalls von Franz Edler von Mack gestiftet.

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Ursprünglich hatte die Kirche sechs Glocken. Das heutige Läutwerk besteht aus vier Glocken. Die beiden älteren aus dem Jahr 1795 wurden von Franz Mack gestiftet und stammen aus der Wiener Glockengießerei „Fillgrader und Hofbauer Combany“.

Die zwei großen Glocken wurden 1922 “von Kalksburger Bürgern” und “von Nils Lago-Lengquist“ gespendet.

 


English Version

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Veranstaltungen:

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Jungfamilientreff02

Leo